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Die Berufsunfähigkeits-
versicherung
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Bedarfsermittlung in der BerufsunfähigkeitsversicherungDie Ermittlung des Bedarfs ist eine höchst individuelle Angelegenheit. Diese Seite beschäftigt sich nur mit dem Rentenbedarf im Leistungsfall. Auf den Produktbedarf - also die Merkmale, die der Vertrag aus Sicht des Leistungsumfanges aufweisen sollte - wird an dieser Stelle nicht eingegangen. Die Höhe der versicherten Berufsunfähigkeitsrente ist ein entscheidendes Beitragsmerkmal. Aus diesem Grund stellt sich häufig nicht die Frage, was man versichern will, sondern was man sich überhaupt leisten kann. Wir gehen mal vom optimalen Fall aus: Sie üben keinen Risikoberuf aus, frönen keinen gefährlichen Hobbys und sind zu allem Überfluss auch noch kerngesund. Die Berufsunfähigkeitsversicherung hat den Zweck, Ihr Einkommen zu sichern, wenn Sie selbst aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr dazu im Stande sind. Um sich im Fall der Fälle nicht schlechter zu stellen, macht es Sinn, das derzeitige Nettoeinkommen abzusichern. Dies ist allerdings in den wenigsten Fällen möglich, da den Versicherern das subjektive Risiko einer vollen Nettoabsicherung zu hoch ist. Das Argument der Versicherer: Eine gewisse Einbuße im Leistungsfall hilft möglicherweise bei der Genesung und der Umorientierung auf andere Berufe und somit wieder zu einem eigenen Einkommen. Aus diesem Grund sind bei voll im Arbeitsleben stehenden Personen in der Regel nur bis zu 85 Prozent des Nettoeinkommens versicherbar. Ausgenommen von dieser Regelung sind Auszubildende, Schüler, Studenten und Hausfrauen. Hier sind bei vielen Gesellschaften monatliche Renten von 500 bis 1.000 EUR versicherbar - unabhängig vom Einkommen (sofern überhaupt eines erzielt wird). Bei der Ermittlung der maximal versicherbaren Berufsunfähigkeitsrente werden auch bestehende Ansprüche aus anderen Versorgungen berücksichtigt. Dies können Leistungen aus weiteren Berufsunfähigkeitsversicherungen, der Erwerbsminderungsrente, der Beamtenvorsorge, der Zusatzvorsorge für Angestellte im öffentlichen Dienst oder auch potentielle Leistungen aus einer berufsständischen Versorgungseinrichtung sein. Diese Vorgehensweise ist auch aus Ihrer Sicht zweckmäßig. Schließlich müssen Sie sich ja nicht überversichern und damit auch Ihre Haushaltskasse über Bedarf belasten. Schritt 1: Grundsätzlichen Bedarf berechnenHierzu müssen Sie Ihre aktuellen Ausgaben addieren. Vierteljährliche und jährliche Ausgaben nicht vergessen, sondern auf monatliche Beiträge umrechnen. Schritt 2: Bestehende, vergleichbare Absicherung berücksichtigenÜberprüfen Sie, über welche Absicherung Sie bereits verfügen. Hierzu einige Hinweise: Bestehende Berufsunfähigkeitsversicherungen: Schutz über die Erwerbsminderungsrente: Schutz durch Zusatzvorsorge für Angestellte im öffentlichen Dienst: Beamtenvorsorge: Leistungen aus einer berufsständischen Versorgungseinrichtung:
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